Keramik-Herstellung
1: Zuerst wird der Ton abgewogen und vorbereitet (gut durchgeknetet, damit keine Lufteinschlüsse entstehen).
2: An der Drehscheibe entstehen dann die Teller, Becher, Vasen oder Schüsseln, das braucht eine ruhige Hand und viel Geduld.
3: Dann müssen die gedrehten Teile ein bis mehrere Tage trocknen, bis sie "lederhart" sind und weiterverarbeitet werden können.
4: Wenn sie diesen Zustand erreicht haben, drehe ich sie ab. Das heißt, sie bekommen ihre endgültige Struktur und können mit Stempeln individuell bedruckt werden.
5: Nach dem Abdrehen trocknen sie wieder mehrere Tage (bis zu zwei Wochen), bis sie knochentrocken sind.
6: Nachdem sie gut durchgetrocknet sind, dürfen die Teile in den Ofen für den Schrühbrand bei 900° Grad Celsius. Danach nennt man sie "Scherben".
7: Nach dem ersten Brand wasche ich die Stücke, um sie vom Staub zu befreien, schleife sie glatt und glasiere sie mit einer lebensmittelechten Glasur.
8: Nachdem die verschiedenen Glasur-Schichten gut getrocknet sind, folgt der letzte Brand bei ca. 1230° Grad Celsius.
9: Nach dem letzten Brand teste ich mit kochendem Wasser, ob kleine Risse entstanden sind, messe die Stücke und fotografiere sie.
10: Dann sind die Stücke emdlich fertig und ich freue mich immer sehr, meine Keramik bei euch in Benutzung zu sehen ❤
Sichere Sache
Meine Keramik ist von einem unabhängigen Labor (M.U.T. Meißner Umwelttechnik GmbH) geprüft. Dabei wurde bestätigt, dass die Grenzwerte für Cadmium- und Blei-Abgaben aus Bedarfsgegenständen nach DIN EN 1388-1 eingehalten werden. Die Glasuren sind somit lebensmittelecht und entsprechen den Anforderungen der Bedarfsgegenstände-Verordnung vom 10.04.1992 sowie der Verordnung VO (EG) Nr. 1935/ 2004.
Auf Anfrage können die Untersuchungsergebnisse eingesehen werden.
Material
Ich verwende Tonmassen von Sibelco aus Deutschland und lebensmittelechte Glasuren von Botz (Deutschland) und Mayco (USA).